Kooperation zur Förderung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung

Schriftzug news Neues Fenster: Bild - aktuell_Kooperation Ausbildungsförderung - vergrößern © Tony Hegewald | pixelio

Das Recht auf eine gleichberechtigte und diskriminierungsfreie Arbeit und Beschäftigung wurde Menschen mit Behinderungen mit der UN-Behindertenrechtskonvention zuerkannt. Eine inklusive Ausbildung und Arbeit ist deshalb das Ziel der Arbeitsmarkt- und Behindertenpolitik. Aufbauend auf den bisherigen Ergebnissen und Erfahrungen wurden zielgerichtete Maßnahmen für eine inklusive Ausbildung und Arbeit für Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zusammengestellt und im Rahmen des Behindertenpolitischen Maßnahmenpaketes 2.0 der Landesregierung verabschiedet.

Mit der neuen Kooperationsvereinbarung soll die Zusammenarbeit bei der Schaffung von betrieblichen Ausbildungsplätzen für junge schwerbehinderte Menschen weiter vorangebracht werden. Schwerpunkte sind dabei die Schaffung von Arbeitsplätzen für schwerbehinderte Menschen in lnklusionsbetrieben, der Übergang von schwerbehinderten Menschen aus der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) auf den allgemeinen Arbeitsmarkt sowie der Übergang von der individuellen betrieblichen Qualifizierung hin zu einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung als Alternative zur WfbM-Aufnahme.

Die Vereinbarungspartner verabreden, nachfolgende Ziele gemeinsam bis 2021 zu erreichen:

- 60 neue betriebliche Ausbildungsplätze in Betrieben und Dienststellen des allgemeinen Arbeitsmarktes für junge schwerbehinderte Menschen sollen geschaffen werden (Artikel 1 des Landesförderprogrammes INKLUSIVE AUSBILDUNG und ARBEIT im Betrieb).

- 40 Arbeitsplätze für Menschen mit einer Schwerbehinderung als Alternative zu einer Beschäftigung in einer WfbM sollen geschaffen werden (Artikel 2 des Landesförderprogrammes INKLU­ SIVE AUSBILDUNG und ARBEIT im Betrieb sowie Bundesprogramm "lnklusionsinitiative II - AllelmBetrieb).

- 60 neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze sollen in lntegrationsprojekten/lnklusionsbetrieben geschaffen werden (Bundesprogramm „lnklusionsinitiative 11 - AllelmBetrieb").

Ein Garant für die bisher erfolgreiche gemeinsame Umsetzung von Landes- und Bundesprogrammen war die Vernetzung der Akteure auf Landes- und regionaler Ebene. Dieser Ansatz „Leistungen wie aus einer Hand" für Arbeitgeber und Menschen für Behinderung soll weitergeführt und ausgebaut werden.

Die Kooperationspartner vereinbaren, das Landesförderprogramm „INKLUSIVE AUSBILDUNG und ARBEIT im Betrieb" des Integrationsamtes beim Landesamt für Soziales und Versorgung (Anlage 1) und das Bundesprogramm „lnklusionsinitiative II - AllelmBetrieb" (ergänzende Ausführungsrichtlinie - Anlage 2) im Land Brandenburg gemeinsam umzusetzen. 

Downloads

Kooperationsvereinbarung und Anlagen zum Download

Ansprechpartner

Cottbus

Herr Thierbach
0355 2893-542

Frankfurt (Oder)

Frau Peter
0335 5582-454

Potsdam

Herr Leistner
0331 2761-229