Umsetzung Bundesteilhabegesetz – Der Integrierte Teilhabeplan Brandenburg wird eingeführt!

Mit dem Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes steht das Land Brandenburg vor der Aufgabe, ein neues Instrument zur Ermittlung des Bedarfes von Leistungsberechtigten für Leistungen der Eingliederungshilfe einzuführen, welches sich an der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) orientiert. In einem gemeinsamen Abstimmungsprozess mit Vertreter*Innen der Menschen mit Behinderungen, Vertreter*Innen der Sozialhilfeträger und Vertreter*Innen der Verbände der Leistungserbringer unter Federführung des Sozialministerium hat sich das Land Brandenburg auf ein einheitliches Bedarfsermittlungsinstrument verständigt, welches die gesetzlichen Vorgaben des § 142 SGB XII/ § 118 SGB IX erfüllt: Der Integrierte Teilhabeplan (ITP).

Der ITP wurde in einer Projektgruppe zur Bedarfsermittlung der Brandenburger Kommission (BK) nach § 8 AG-SGB XII zusammen mit Frau Prof. Dr. Petra Gromann, als Vertreterin des Institutes für Personenzentrierte Hilfen GmbH an der Hochschule Fulda an die Anforderungen in Brandenburg angepasst. Dieser ITP Brandenburg wird als neues Instrument der Bedarfsermittlung für Leistungen der Eingliederungshilfe nach § 54 SGB XII/ § 102 SGB IX schrittweise eingeführt.