Aufsicht für unterstützende Wohnformen (AuW)

Selbstbestimmung und Würde für Menschen in unterstützenden Wohnformen

Die Aufsicht für unterstützende Wohnformen (ehemals Heimaufsicht) ist zuständig für unterstützende Wohnformen, in denen volljährige Menschen mit Pflegebedürftigkeit und/oder Behinderung leben. Unser Anliegen und gesetzlicher Auftrag ist es, die Interessen und Bedürfnisse pflege- und betreuungsbedürftiger Menschen zu schützen, so dass sie in Würde und mit Lebensqualität in stationären Einrichtungen und sonstigen Wohnformen leben und wohnen können.

Selbstbestimmung und Würde für Menschen in unterstützenden Wohnformen

Die Aufsicht für unterstützende Wohnformen (ehemals Heimaufsicht) ist zuständig für unterstützende Wohnformen, in denen volljährige Menschen mit Pflegebedürftigkeit und/oder Behinderung leben. Unser Anliegen und gesetzlicher Auftrag ist es, die Interessen und Bedürfnisse pflege- und betreuungsbedürftiger Menschen zu schützen, so dass sie in Würde und mit Lebensqualität in stationären Einrichtungen und sonstigen Wohnformen leben und wohnen können.

  • Corona-Pandemie: Wichtige Informationen für ambulante und stationäre Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe

    Vom 1. Oktober 2022 bis zum 7. April 2023 sind durch das Infektionsschutzgesetz (IfSG - § 28b und § 35 Absatz 1 IfSG) besondere Schutzmaßnahmen für Einrichtungen und Dienste der Pflege und der Eingliederungshilfe geregelt. Dadurch soll die Verbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) verhindert und die Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems gewährleistet werden.

    Für Besuche in Wohnformen der Pflege und Eingliederungshilfe gilt neben der Maskenpflicht wieder die Testpflicht:

    Maskenpflicht
    In den Räumen der Einrichtung muss stets eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil getragen werden. Davon ausgenommen sind:

    • Kinder unter 6 Jahren,
    • Personen, die ärztlich bescheinigt auf Grund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer ärztlich bescheinigten chronischen Erkrankung oder einer Behinderung keine Atemschutzmaske oder medizinische Gesichtsmaske tragen können,
    • gehörlosen und schwerhörigen Menschen und Personen, die mit ihnen kommunizieren, sowie ihren Begleitpersonen; dieser Fall gilt auch für den Besuch von Personen, die aufgrund ihres Entwicklungsstandes oder ihrer Beeinträchtigungen besonders auf eine nonverbale Kommunikation (Gestik, Mimik) angewiesen sind, und
    • Zeiträume zur notwendigen Aufnahme von Speisen und Getränken.

    Testpflicht
    Besucher ab einem Alter von 6 Jahren und sonstige betriebsfremde Personen müssen negativ auf das Corona-Virus getestet sein.

    • Der Nachweis erfolgt durch ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis. Die Testung darf nicht länger als 24 Stunden zurückliegen. Ein Selbsttest mittels Antigen-Schnelltest, der unter entsprechender fachlicher Aufsicht der Einrichtung selbst durchgeführt wurde, genügt dabei.
    • Kann kein aktueller Testnachweis vorgelegt werden, ermöglicht die Einrichtung unter fachlicher Aufsicht vor Ort und unmittelbar vor dem Besuch einen PoC-Antigen-Schnelltest oder einen Antigen-Schnelltest zur Selbstanwendung.

    Weiterhin ist ein selbstverantwortliches und umsichtiges Verhalten jedes einzelnen Besuchers von hoher Wichtigkeit:

    Achten Sie während des Besuches bitte weiterhin auf die allgemeinen Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen wie Händedesinfektion, Abstandsgebot, Maskenpflicht, Husten- und Niesetikette.

    Bitte sehen Sie von einem Besuch in der Einrichtung ab, wenn Sie Symptome haben, die für eine Infektion mit SARS-CoV-2 sprechen können (Erkältungssymptome, aber auch Geruchs- oder Geschmacksverlust).

    Vom 1. Oktober 2022 bis zum 7. April 2023 sind durch das Infektionsschutzgesetz (IfSG - § 28b und § 35 Absatz 1 IfSG) besondere Schutzmaßnahmen für Einrichtungen und Dienste der Pflege und der Eingliederungshilfe geregelt. Dadurch soll die Verbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) verhindert und die Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems gewährleistet werden.

    Für Besuche in Wohnformen der Pflege und Eingliederungshilfe gilt neben der Maskenpflicht wieder die Testpflicht:

    Maskenpflicht
    In den Räumen der Einrichtung muss stets eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil getragen werden. Davon ausgenommen sind:

    • Kinder unter 6 Jahren,
    • Personen, die ärztlich bescheinigt auf Grund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer ärztlich bescheinigten chronischen Erkrankung oder einer Behinderung keine Atemschutzmaske oder medizinische Gesichtsmaske tragen können,
    • gehörlosen und schwerhörigen Menschen und Personen, die mit ihnen kommunizieren, sowie ihren Begleitpersonen; dieser Fall gilt auch für den Besuch von Personen, die aufgrund ihres Entwicklungsstandes oder ihrer Beeinträchtigungen besonders auf eine nonverbale Kommunikation (Gestik, Mimik) angewiesen sind, und
    • Zeiträume zur notwendigen Aufnahme von Speisen und Getränken.

    Testpflicht
    Besucher ab einem Alter von 6 Jahren und sonstige betriebsfremde Personen müssen negativ auf das Corona-Virus getestet sein.

    • Der Nachweis erfolgt durch ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis. Die Testung darf nicht länger als 24 Stunden zurückliegen. Ein Selbsttest mittels Antigen-Schnelltest, der unter entsprechender fachlicher Aufsicht der Einrichtung selbst durchgeführt wurde, genügt dabei.
    • Kann kein aktueller Testnachweis vorgelegt werden, ermöglicht die Einrichtung unter fachlicher Aufsicht vor Ort und unmittelbar vor dem Besuch einen PoC-Antigen-Schnelltest oder einen Antigen-Schnelltest zur Selbstanwendung.

    Weiterhin ist ein selbstverantwortliches und umsichtiges Verhalten jedes einzelnen Besuchers von hoher Wichtigkeit:

    Achten Sie während des Besuches bitte weiterhin auf die allgemeinen Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen wie Händedesinfektion, Abstandsgebot, Maskenpflicht, Husten- und Niesetikette.

    Bitte sehen Sie von einem Besuch in der Einrichtung ab, wenn Sie Symptome haben, die für eine Infektion mit SARS-CoV-2 sprechen können (Erkältungssymptome, aber auch Geruchs- oder Geschmacksverlust).


  • Zuständigkeit

    Im Rahmen unserer Aufgaben sind wir zuständig für:

    • Pflegeeinrichtungen
    • Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen
    • Kurzeitpflegeeinrichtungen und Wohngemeinschaften mit umfangreicher Pflege und/oder Betreuung
    • Hospize

    Im Rahmen unserer Aufgaben sind wir zuständig für:

    • Pflegeeinrichtungen
    • Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen
    • Kurzeitpflegeeinrichtungen und Wohngemeinschaften mit umfangreicher Pflege und/oder Betreuung
    • Hospize
  • Unsere Aufgaben

    Zur Sicherstellung einer angemessenen Qualität der Pflege und Betreuung in den Einrichtungen prüfen wir die Einhaltung der landesheimrechtlichen Anforderungen.

    Zur Sicherstellung einer angemessenen Qualität der Pflege und Betreuung in den Einrichtungen prüfen wir die Einhaltung der landesheimrechtlichen Anforderungen.

    Zudem beraten und informieren wir:

    • Bewohnerinnen und Bewohner der unterstützenden Wohnform,
    • Einrichtungen und deren Träger,
    • Angehörige und rechtliche Betreuerinnen und Betreuer sowie
    • die Öffentlichkeit.

    Zudem beraten und informieren wir:

    • Bewohnerinnen und Bewohner der unterstützenden Wohnform,
    • Einrichtungen und deren Träger,
    • Angehörige und rechtliche Betreuerinnen und Betreuer sowie
    • die Öffentlichkeit.
  • Standorte und Ansprechpartner der AuW

    Wir arbeiten in drei Teams an den Standorten Potsdam, Frankfurt/Oder und Cottbus. Die Zuständigkeit der Dienststellen richtet sich grundsätzlich nach dem Standort der jeweiligen unterstützenden Wohnform. Ausgenommen sind die Hospize, deren Zuständigkeit ausschließlich in Cottbus ist.

    Wir arbeiten in drei Teams an den Standorten Potsdam, Frankfurt/Oder und Cottbus. Die Zuständigkeit der Dienststellen richtet sich grundsätzlich nach dem Standort der jeweiligen unterstützenden Wohnform. Ausgenommen sind die Hospize, deren Zuständigkeit ausschließlich in Cottbus ist.

  • Möglichkeiten bei Beschwerden

  • Wissenswertes und häufig gestellte Fragen

  • AuW im Dialog

    Arbeitsgemeinschaften

    Die Aufsicht für unterstützende Wohnformen arbeitet mit den Verbänden der Pflegekassen, mit dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung, dem Verband der privaten Krankenversicherung e.V. und dessen Prüfdienst, dem überörtlichen Sozialhilfeträger und den zuständigen Trägern der Sozialhilfe in Arbeitsgemeinschaften zusammen.

    Die „AG 27 Pflege" ist für die Zusammenarbeit im Bereich der unterstützenden Wohnformen mit dem Schwerpunkt Pflege zuständig.

    In der „AG 27 Eingliederungshilfe" wird die Zusammenarbeit der Aufsicht für unterstützende Wohnformen mit den zuständigen Trägern der Sozialhilfe für den Bereich der unterstützenden Wohnformen für Menschen mit Behinderung strukturiert.

    Beide Arbeitsgemeinschaften werden unter dem Vorsitz der Aufsicht für unterstützende Wohnformen geführt. Es finden regelmäßige Arbeitstreffen statt.

    Die Zusammenarbeit beinhaltet u.a. einen fachlichen Austausch, die Koordination der Prüftätigkeit, Regelung des Austauschs von Informationen über Prüfergebnisse, Koordination von Maßnahmen zur Mängelbeseitigung und Qualitätsentwicklung und die Zusammenarbeit mit Trägerverbänden.

    Die Zusammenarbeit mit Behörden sieht nach Bedarf gemeinsame Prüfungen, gegenseitige Informationen z. B. zum Betrieb einer Wohnform sowie Abstimmungen zu spezifischen Fachthemen vor.

    Beratung und Verbraucherschutz

    Die AuW berät und informiert:

    • die Bewohnerinnen und Bewohner, Bewohnerschaftsräte sowie Ombudspersonen über ihre Rechte und Pflichten,
    • die Nutzerinnen und Nutzer (eingeschränkt) selbstverantwortlich geführter Wohnformen über Möglichkeiten der Ausübung der gemeinschaftlichen Selbstverantwortung,
    • die Personen und Leistungsanbieter, die eine unterstützende Wohnform anstreben oder betreiben, bei der Planung und dem Betrieb,
    • die Leistungsanbieter über die Entwicklung einer selbstverantwortlich geführten Wohnform, wenn ein Konzept zur Herstellung der Selbstverantwortung verfolgt wird.

    Zusammenarbeit und Kooperation

    Durch eine Zusammenarbeit, Vernetzung und Kooperation mit weiteren Akteurinnen und Akteuren kann die Aufsicht für unterstützende Wohnformen stets ihr Handeln im Sinne der Ziele des BbgPWoG bereichern und lösungsorientierter agieren. Unter anderem mit:

    • anderen Behörden der Landkreise, Kommunen und Städte (Gesundheitsämter, Bauaufsichtsbehörden, örtliche Betreuungsbehörden),
    • dem Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit,
    • den Spitzenverbänden der Leistungsanbieter,
    • der Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e. V. (BIVA),
    • Altenpflegeschulen,
    • den regionalen Behindertenbeiräten,
    • den regionale Seniorenbeiräten und dem Landesseniorenrat,
    • dem Deutschen Institut für Menschenrechte,
    • Pro Familia,
    • der Beratungsstelle Pflege in Not Brandenburg,
    • den regionalen Pflegestützpunkte,
    • der überörtlichen Betreuungsbehörde und
    • der Fachstelle für Altern und Pflege im Quartier (FAPIQ).

    Arbeitsgemeinschaften

    Die Aufsicht für unterstützende Wohnformen arbeitet mit den Verbänden der Pflegekassen, mit dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung, dem Verband der privaten Krankenversicherung e.V. und dessen Prüfdienst, dem überörtlichen Sozialhilfeträger und den zuständigen Trägern der Sozialhilfe in Arbeitsgemeinschaften zusammen.

    Die „AG 27 Pflege" ist für die Zusammenarbeit im Bereich der unterstützenden Wohnformen mit dem Schwerpunkt Pflege zuständig.

    In der „AG 27 Eingliederungshilfe" wird die Zusammenarbeit der Aufsicht für unterstützende Wohnformen mit den zuständigen Trägern der Sozialhilfe für den Bereich der unterstützenden Wohnformen für Menschen mit Behinderung strukturiert.

    Beide Arbeitsgemeinschaften werden unter dem Vorsitz der Aufsicht für unterstützende Wohnformen geführt. Es finden regelmäßige Arbeitstreffen statt.

    Die Zusammenarbeit beinhaltet u.a. einen fachlichen Austausch, die Koordination der Prüftätigkeit, Regelung des Austauschs von Informationen über Prüfergebnisse, Koordination von Maßnahmen zur Mängelbeseitigung und Qualitätsentwicklung und die Zusammenarbeit mit Trägerverbänden.

    Die Zusammenarbeit mit Behörden sieht nach Bedarf gemeinsame Prüfungen, gegenseitige Informationen z. B. zum Betrieb einer Wohnform sowie Abstimmungen zu spezifischen Fachthemen vor.

    Beratung und Verbraucherschutz

    Die AuW berät und informiert:

    • die Bewohnerinnen und Bewohner, Bewohnerschaftsräte sowie Ombudspersonen über ihre Rechte und Pflichten,
    • die Nutzerinnen und Nutzer (eingeschränkt) selbstverantwortlich geführter Wohnformen über Möglichkeiten der Ausübung der gemeinschaftlichen Selbstverantwortung,
    • die Personen und Leistungsanbieter, die eine unterstützende Wohnform anstreben oder betreiben, bei der Planung und dem Betrieb,
    • die Leistungsanbieter über die Entwicklung einer selbstverantwortlich geführten Wohnform, wenn ein Konzept zur Herstellung der Selbstverantwortung verfolgt wird.

    Zusammenarbeit und Kooperation

    Durch eine Zusammenarbeit, Vernetzung und Kooperation mit weiteren Akteurinnen und Akteuren kann die Aufsicht für unterstützende Wohnformen stets ihr Handeln im Sinne der Ziele des BbgPWoG bereichern und lösungsorientierter agieren. Unter anderem mit:

    • anderen Behörden der Landkreise, Kommunen und Städte (Gesundheitsämter, Bauaufsichtsbehörden, örtliche Betreuungsbehörden),
    • dem Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit,
    • den Spitzenverbänden der Leistungsanbieter,
    • der Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e. V. (BIVA),
    • Altenpflegeschulen,
    • den regionalen Behindertenbeiräten,
    • den regionale Seniorenbeiräten und dem Landesseniorenrat,
    • dem Deutschen Institut für Menschenrechte,
    • Pro Familia,
    • der Beratungsstelle Pflege in Not Brandenburg,
    • den regionalen Pflegestützpunkte,
    • der überörtlichen Betreuungsbehörde und
    • der Fachstelle für Altern und Pflege im Quartier (FAPIQ).
  • Ausbildung in der Aufsicht für unterstützende Wohnformen

    Rechtsreferendariat

    Rechtsreferendare können ihre Verwaltungsstation und/oder Wahlstation beim LASV – Aufsicht für unterstützende Wohnformen in allen Standorten absolvieren.

    Praktika

    Ein Praktikum bei der Aufsicht für unterstützende Wohnformen eignet sich zum Beispiel für Studenten der Studiengänge Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Pflegemanagement oder sonstiger im Rehabilitations- und Pflegewesen angesiedelter Berufe.

    Rechtsreferendariat

    Rechtsreferendare können ihre Verwaltungsstation und/oder Wahlstation beim LASV – Aufsicht für unterstützende Wohnformen in allen Standorten absolvieren.

    Praktika

    Ein Praktikum bei der Aufsicht für unterstützende Wohnformen eignet sich zum Beispiel für Studenten der Studiengänge Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Pflegemanagement oder sonstiger im Rehabilitations- und Pflegewesen angesiedelter Berufe.


Ansprechpartner:
Frau Katja Augustin +49 355 2893 276 Dezernatsleiterin
Katrin Schippel +49 355 2893 911 Teamkoordinatorin
Herr Sandy Großmann +49 335 5582 486 Teamkoordinator Frankfurt (Oder)
Herr Torsten Pröhl +49 331 2761 378 Teamkoordinator Potsdam
Ansprechpartner:
Frau Katja Augustin +49 355 2893 276 Dezernatsleiterin
Katrin Schippel +49 355 2893 911 Teamkoordinatorin
Herr Sandy Großmann +49 335 5582 486 Teamkoordinator Frankfurt (Oder)
Herr Torsten Pröhl +49 331 2761 378 Teamkoordinator Potsdam