Wissenswertes und häufig gestellte Fragen

Wissenswertes und häufig gestellte Fragen

Die nachfolgende Auflistung von Wissenwertes und häufig gestellten Fragen, soll Ihnen notwendige bzw. ergänzende Informationen bereitstellen.

Die nachfolgende Auflistung von Wissenwertes und häufig gestellten Fragen, soll Ihnen notwendige bzw. ergänzende Informationen bereitstellen.

  • Welche Wohnformen gibt es?

    Es gibt eine Vielzahl von unterstützenden Wohnformen. Je nach individuellen Wünschen und Bedürfnissen gibt es für jeden (pflegebedürftigen) Bürger eine passende Wohnform. Grunsätzlich unterscheiden wir zwischen den nachfolgenden Wohnformen:

    Es gibt eine Vielzahl von unterstützenden Wohnformen. Je nach individuellen Wünschen und Bedürfnissen gibt es für jeden (pflegebedürftigen) Bürger eine passende Wohnform. Grunsätzlich unterscheiden wir zwischen den nachfolgenden Wohnformen:

  • Welche Rechte habe ich als Bewohner?

    individuelle Mitwirkung

    Pflege und Betreuung: Als Bewohnerin und Bewohner haben Sie das Recht, bei der Planung und Durchführung ihres individuellen Pflege- und Betreuungsprozesses mitzuwirken. Das heißt, Sie müssen bei der Festlegung von Zielen und Maßnahmen in der Pflege und Betreuung beteiligt werden. Sie haben zudem das Recht, in Ihre Akten und sonstigen betreffenden Dokumentationen Einsicht zu nehmen.

    Unmittelbares Wohnumfeld: Beim Wohnen handelt es sich um einen der elementarsten Lebensbereiche eines Menschen. Jede Gestaltung Ihres unmittelbaren Wohnumfeldes bedarf daher grundsätzlich Ihres Einverständnisses. Etwas anderes gilt nur dann, wenn Entsprechendes auch durch eine Mieterin oder einen Mieter nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches zu dulden wäre oder dringende medizinische, pflegerische oder betreuungsbedingte Gründe hierfür sprechen.

    Ebenso besteht ein Mitspracherecht für die Bewohnerinnen und Bewohner bei der Belegung in Doppelzimmern. Ihre Wünsche hinsichtlich der Person der Mitbewohnerin oder des Mitbewohners sollten angemessen berücksichtigt werden. Besteht der Wunsch nach einem Einzelzimmer, sollte diesem ebenfalls nach Möglichkeit entsprochen werden.

    gemeinschaftliche Mitwirkung

    Das gemeinschaftliche Mitwirkungsrecht ist im Brandenburgischen Pflege- und Betreuungswohngesetz (BbgPBWoG) verankert. Hier regelt der § 16 die sogenannte „Gemeinschaftliche Mitwirkung“. Deshalb wird zumeist von den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Bewohnerschaftsrat gewählt, der ihre Interessen in Fragen des gemeinschaftlichen Lebens vertritt. Er wirkt bei den das gemeinschaftliche Leben betreffenden Entscheidungen der Einrichtungsleitung mit. Dazu müssen die Mitglieder des Bewohnerschaftsrates in alle Angelegenheiten, die das gemeinschaftliche Leben betreffen, miteinbezogen, angehört und berücksichtigt werden. Seine Zusammensetzung, die Aufgaben sowie der Ablauf der Wahlen sind gesetzlich geregelt.

    Weitere Informationen können Sie hierzu in der Einrichtungsmitwirkungsverordnung (EMitwV) erhalten.

    Die Informationsbroschüre „Selber bestimmen, mitreden, mitmachen? Aber gerne!“ erklärt, die Einrichtungsmitwirkungsverordnung für Brandenburg, und wie Bewohnerinnen und Bewohner in unterstützenden Wohnformen ihr tägliches Leben selber gestalten können.

    individuelle Mitwirkung

    Pflege und Betreuung: Als Bewohnerin und Bewohner haben Sie das Recht, bei der Planung und Durchführung ihres individuellen Pflege- und Betreuungsprozesses mitzuwirken. Das heißt, Sie müssen bei der Festlegung von Zielen und Maßnahmen in der Pflege und Betreuung beteiligt werden. Sie haben zudem das Recht, in Ihre Akten und sonstigen betreffenden Dokumentationen Einsicht zu nehmen.

    Unmittelbares Wohnumfeld: Beim Wohnen handelt es sich um einen der elementarsten Lebensbereiche eines Menschen. Jede Gestaltung Ihres unmittelbaren Wohnumfeldes bedarf daher grundsätzlich Ihres Einverständnisses. Etwas anderes gilt nur dann, wenn Entsprechendes auch durch eine Mieterin oder einen Mieter nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches zu dulden wäre oder dringende medizinische, pflegerische oder betreuungsbedingte Gründe hierfür sprechen.

    Ebenso besteht ein Mitspracherecht für die Bewohnerinnen und Bewohner bei der Belegung in Doppelzimmern. Ihre Wünsche hinsichtlich der Person der Mitbewohnerin oder des Mitbewohners sollten angemessen berücksichtigt werden. Besteht der Wunsch nach einem Einzelzimmer, sollte diesem ebenfalls nach Möglichkeit entsprochen werden.

    gemeinschaftliche Mitwirkung

    Das gemeinschaftliche Mitwirkungsrecht ist im Brandenburgischen Pflege- und Betreuungswohngesetz (BbgPBWoG) verankert. Hier regelt der § 16 die sogenannte „Gemeinschaftliche Mitwirkung“. Deshalb wird zumeist von den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Bewohnerschaftsrat gewählt, der ihre Interessen in Fragen des gemeinschaftlichen Lebens vertritt. Er wirkt bei den das gemeinschaftliche Leben betreffenden Entscheidungen der Einrichtungsleitung mit. Dazu müssen die Mitglieder des Bewohnerschaftsrates in alle Angelegenheiten, die das gemeinschaftliche Leben betreffen, miteinbezogen, angehört und berücksichtigt werden. Seine Zusammensetzung, die Aufgaben sowie der Ablauf der Wahlen sind gesetzlich geregelt.

    Weitere Informationen können Sie hierzu in der Einrichtungsmitwirkungsverordnung (EMitwV) erhalten.

    Die Informationsbroschüre „Selber bestimmen, mitreden, mitmachen? Aber gerne!“ erklärt, die Einrichtungsmitwirkungsverordnung für Brandenburg, und wie Bewohnerinnen und Bewohner in unterstützenden Wohnformen ihr tägliches Leben selber gestalten können.

  • Wie und wo kann ich eine passende Einrichtung finden?

    Wohnformen für Menschen mit Pflegebedarf

    In der Broschüre „Wegweiser Wohnformen im Alter - Mögliche Alternativen zum eigenen Haushalt und einer Pflegeinrichtung“ können Sie auf Seite 14/15 anhand verschiedener Kriterien herausfinden, welche Wohnform für Sie bzw. Ihrem Angehörigen geeignet ist.

    In der Broschüre „Auf der Suche nach der passenden Wohn- und Betreuungsform – Ein Wegweiser für ältere Menschen“ finden Sie eine Arbeitshilfe, mit der Sie individuell verschiedene Anbieter Ihrer ausgewählten Wohnform nach persönlichen Wünschen und Bedürfnissen vergleichen können.

    Wohnformen für Menschen mit Eingliederungshilfebedarf

    Im Einrichtungsverzeichnis finden Sie die Grunddaten der im Land Brandenburg vorhandenen Einrichtungen und diesen gleichgestellten unterstützenden Wohnformen, die einer Veröffentlichung der Daten im Einrichtungsverzeichnis zugestimmt haben. Auf einem regelmäßig aktualisierten Stand können diese Daten nach Landkreisen und Art der Wohnform gefiltert und auch als Excel-Liste abgerufen werden.

    Wohnformen für Menschen mit Pflegebedarf

    In der Broschüre „Wegweiser Wohnformen im Alter - Mögliche Alternativen zum eigenen Haushalt und einer Pflegeinrichtung“ können Sie auf Seite 14/15 anhand verschiedener Kriterien herausfinden, welche Wohnform für Sie bzw. Ihrem Angehörigen geeignet ist.

    In der Broschüre „Auf der Suche nach der passenden Wohn- und Betreuungsform – Ein Wegweiser für ältere Menschen“ finden Sie eine Arbeitshilfe, mit der Sie individuell verschiedene Anbieter Ihrer ausgewählten Wohnform nach persönlichen Wünschen und Bedürfnissen vergleichen können.

    Wohnformen für Menschen mit Eingliederungshilfebedarf

    Im Einrichtungsverzeichnis finden Sie die Grunddaten der im Land Brandenburg vorhandenen Einrichtungen und diesen gleichgestellten unterstützenden Wohnformen, die einer Veröffentlichung der Daten im Einrichtungsverzeichnis zugestimmt haben. Auf einem regelmäßig aktualisierten Stand können diese Daten nach Landkreisen und Art der Wohnform gefiltert und auch als Excel-Liste abgerufen werden.

  • Wie setzen sich die Kosten zusammen und wo finde ich Informationen über die Kosten einer Einrichtung?

    vollstationäre Pflegeeinrichtung

    Für Pflegebedürftige in vollstationärer Pflege übernimmt die Pflegeversicherung für Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5 die Kosten für die pflegebedingten Aufwendungen, einschließlich der Betreuung und der medizinischen Behandlungspflege, bis zu einem gesetzlichen Höchstbetrag je nach Pflegegrad.

    Zusätzlich ergibt sich ein Eigenanteil aus den Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie betriebsnotwendigen Investitionen der Pflegeeinrichtung.

    Übersteigen die tatsächlichen Kosten für die pflegebedingten Aufwendungen die Leistungen der Pflegeversicherung, ist dieser Betrag von den Pflegebedürftigen als Eigenanteil zu entrichten. Dabei sind die pflegebedingten Eigenanteile in den Pflegegraden 2 bis 5 in ein und derselben Einrichtung gleich hoch.

    Weitere Informationen zu den Kosten und über die genaue monatliche Kostenhöhe erhalten Sie in der jeweiligen Einrichtung.

    In der Broschüre „Wegweiser Wohnformen im Alter - Mögliche Alternativen zum eigenen Haushalt und einer Pflegeeinrichtung“ erhalten Sie Informationen zu den Möglichkeiten der Finanzierung.

    Wohngemeinschaften

    Die Kosten in einer Wohngemeinschaft setzen sich aus der Miete für den Wohnraum, den Nebenkosten (und) dem Wirtschaftsgeld sowie den (zu) pflegebedingten Leistungen zusammen. Die Pflegeversicherung bietet hierfür finanzielle Unterstützung in Form des Pflegegeldes und des Wohngruppenzuschlages.

    Weitere Informationen zu den Kosten und über die genaue monatliche Kostenhöhe erhalten Sie in der jeweiligen Einrichtung.

    Hospiz

    Grundsätzlich wird der Aufenthalt in einem stationären Hospiz von der Krankenkasse, der Pflegekasse und dem Hospizträger finanziert. Hospizgäste müssen nichts zuzahlen.

    Die Krankenkasse zahlt den nach § 39a Abs. 1 SGB V festgesetzten Zuschuss zur stationären Hospizversorgung.

    Dabei sind 5 % des tagesbezogenen Bedarfssatzes durch den Hospizträger in Form von Spenden, ehrenamtlicher Mitarbeit, Mitgliedsbeiträgen und sonstigen Zuwendungen aufzubringen. Bei Vorliegen der Leistungsvoraussetzungen übernehmen die Pflegekassen gemäß § 43 SGB XI die Kosten für die stationäre Versorgung im Hospiz.

    vollstationäre Pflegeeinrichtung

    Für Pflegebedürftige in vollstationärer Pflege übernimmt die Pflegeversicherung für Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5 die Kosten für die pflegebedingten Aufwendungen, einschließlich der Betreuung und der medizinischen Behandlungspflege, bis zu einem gesetzlichen Höchstbetrag je nach Pflegegrad.

    Zusätzlich ergibt sich ein Eigenanteil aus den Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie betriebsnotwendigen Investitionen der Pflegeeinrichtung.

    Übersteigen die tatsächlichen Kosten für die pflegebedingten Aufwendungen die Leistungen der Pflegeversicherung, ist dieser Betrag von den Pflegebedürftigen als Eigenanteil zu entrichten. Dabei sind die pflegebedingten Eigenanteile in den Pflegegraden 2 bis 5 in ein und derselben Einrichtung gleich hoch.

    Weitere Informationen zu den Kosten und über die genaue monatliche Kostenhöhe erhalten Sie in der jeweiligen Einrichtung.

    In der Broschüre „Wegweiser Wohnformen im Alter - Mögliche Alternativen zum eigenen Haushalt und einer Pflegeeinrichtung“ erhalten Sie Informationen zu den Möglichkeiten der Finanzierung.

    Wohngemeinschaften

    Die Kosten in einer Wohngemeinschaft setzen sich aus der Miete für den Wohnraum, den Nebenkosten (und) dem Wirtschaftsgeld sowie den (zu) pflegebedingten Leistungen zusammen. Die Pflegeversicherung bietet hierfür finanzielle Unterstützung in Form des Pflegegeldes und des Wohngruppenzuschlages.

    Weitere Informationen zu den Kosten und über die genaue monatliche Kostenhöhe erhalten Sie in der jeweiligen Einrichtung.

    Hospiz

    Grundsätzlich wird der Aufenthalt in einem stationären Hospiz von der Krankenkasse, der Pflegekasse und dem Hospizträger finanziert. Hospizgäste müssen nichts zuzahlen.

    Die Krankenkasse zahlt den nach § 39a Abs. 1 SGB V festgesetzten Zuschuss zur stationären Hospizversorgung.

    Dabei sind 5 % des tagesbezogenen Bedarfssatzes durch den Hospizträger in Form von Spenden, ehrenamtlicher Mitarbeit, Mitgliedsbeiträgen und sonstigen Zuwendungen aufzubringen. Bei Vorliegen der Leistungsvoraussetzungen übernehmen die Pflegekassen gemäß § 43 SGB XI die Kosten für die stationäre Versorgung im Hospiz.

  • Ich möchte eine Wohnform gründen. Was ist zu beachten?

    Wir beraten Sie gerne, wenn Sie die Schaffung einer unterstützenden Wohnform anstreben und planen. Vorab empfiehlt es sich in der Kommune, in der die unterstützende Wohnform entstehen soll, den Bedarf zu erfragen.

    Die Fachstelle Altern und Pflege im Quartier im Land Brandenburg (FAPIQ) berät bei der Konzeptentwicklung, zu rechtlichen Grundlagen, zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten.

    Bitte beachten Sie, dass die Eröffnung einer Wohnform anzeigepflichtig ist. Die Anzeige sollte spätestens drei Monate vor der geplanten Inbetriebnahme erfolgen. Das entsprechende Formular können Sie unter https://auw.brandenburg.de abrufen.

    Wir beraten Sie gerne, wenn Sie die Schaffung einer unterstützenden Wohnform anstreben und planen. Vorab empfiehlt es sich in der Kommune, in der die unterstützende Wohnform entstehen soll, den Bedarf zu erfragen.

    Die Fachstelle Altern und Pflege im Quartier im Land Brandenburg (FAPIQ) berät bei der Konzeptentwicklung, zu rechtlichen Grundlagen, zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten.

    Bitte beachten Sie, dass die Eröffnung einer Wohnform anzeigepflichtig ist. Die Anzeige sollte spätestens drei Monate vor der geplanten Inbetriebnahme erfolgen. Das entsprechende Formular können Sie unter https://auw.brandenburg.de abrufen.

  • Wo finde ich Formulare?

    Unter https://auw.brandenburg.de finden Sie sämtliche Formulare, welche Sie zur Anzeige und Mitteilungspflicht gegenüber der AuW benötigen. Diese können Sie bequem am PC ausfüllen und uns direkt per Onlineversand zukommen lassen.

    Unter https://auw.brandenburg.de finden Sie sämtliche Formulare, welche Sie zur Anzeige und Mitteilungspflicht gegenüber der AuW benötigen. Diese können Sie bequem am PC ausfüllen und uns direkt per Onlineversand zukommen lassen.


Ansprechpartner:
Katja Augustin +49 355 2893 276 Dezernatsleiterin
Babett Metzlaff +49 355 2893 532 Teamkoordinatorin Cottbus
Sandy Großmann +49 335 5582 486 Teamkoordinator Frankfurt (Oder)
Torsten Pröhl +49 331 2761 378 Teamkoordinator Potsdam
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Katja Augustin +49 355 2893 276 Dezernatsleiterin
Babett Metzlaff +49 355 2893 532 Teamkoordinatorin Cottbus
Sandy Großmann +49 335 5582 486 Teamkoordinator Frankfurt (Oder)
Torsten Pröhl +49 331 2761 378 Teamkoordinator Potsdam
Servicetelefon Cottbus:
 +49 355 2893 335
Servicetelefon Frankfurt:
 +49 335 5582 488
Servicetelefon Potsdam:
 +49 331 2761 325
Erreichbarkeit:
Mo: 08:00 - 16:00 Uhr
Di: 08:00 - 16:00 Uhr
Mi: 08:00 - 16:00 Uhr
Do: 08:00 - 16:00 Uhr
Fr: 08:00 - 14:00 Uhr