Begriffserklärung zur digitalen Barrierefreiheit

Begriffserklärung zur digitalen Barrierefreiheit 1920x1080

Eine Webseite oder eine mobile Applikation sollte so gestaltet sein, dass diese von Menschen mit Beein­trächtigung verstanden und selbstständig genutzt werden kann.

Dadurch wird eine selbstbestimmte Teilhabe am digitalen Leben ermöglicht. Barrierefreiheit hilft nicht nur Menschen mit Beeinträch­tigung, sondern auch Menschen mit temporären oder situationsbedingten Einschränkungen.

Außerdem bieten barrierefreie Angebote allen Menschen Vorteile: sie sind klar strukturiert, verständlich geschrieben und somit für alle leichter zu nutzen.

Folgende Einschränkungen werden unter anderem berücksichtigt:

Eine Webseite oder eine mobile Applikation sollte so gestaltet sein, dass diese von Menschen mit Beein­trächtigung verstanden und selbstständig genutzt werden kann.

Dadurch wird eine selbstbestimmte Teilhabe am digitalen Leben ermöglicht. Barrierefreiheit hilft nicht nur Menschen mit Beeinträch­tigung, sondern auch Menschen mit temporären oder situationsbedingten Einschränkungen.

Außerdem bieten barrierefreie Angebote allen Menschen Vorteile: sie sind klar strukturiert, verständlich geschrieben und somit für alle leichter zu nutzen.

Folgende Einschränkungen werden unter anderem berücksichtigt:

  • Sehbehinderungen

    Sehbehinderung meint zum Beispiel, Blindheit, Netzhautdegeneration, Rot-Grün Farbsehschwäche und Alterssehschwäche.

    Häufige Barrieren für Menschen mit Sehbehinderungen sind zu kleine Schriftgröße, fehlender Kontrast, Elemente die sich überlappen wenn sie vergrößert werden oder Programmierung, die nicht Screenreader tauglich ist.

    Wir können Barrieren vermeiden, indem wir beim Screen- und Interfacedesign die Schriftgrößen, Kontraste, Farbinformationen und Screenreadertauglichkeit bei der Programmierung berücksichtigen.

    Hilfsmittel sind unter anderem, Bildschirmlesegeräte (Screenreader wie Jaws, NVDA), Vergrößerungssoftware und Einstellungen für Windows beziehungsweise andere Betriebssysteme. Auch eine integrierte Bildschirmlupe auf der Internetseite ermöglicht speziell älteren Menschen eine leicht zu bedienende Hilfe.

    Sehbehinderung meint zum Beispiel, Blindheit, Netzhautdegeneration, Rot-Grün Farbsehschwäche und Alterssehschwäche.

    Häufige Barrieren für Menschen mit Sehbehinderungen sind zu kleine Schriftgröße, fehlender Kontrast, Elemente die sich überlappen wenn sie vergrößert werden oder Programmierung, die nicht Screenreader tauglich ist.

    Wir können Barrieren vermeiden, indem wir beim Screen- und Interfacedesign die Schriftgrößen, Kontraste, Farbinformationen und Screenreadertauglichkeit bei der Programmierung berücksichtigen.

    Hilfsmittel sind unter anderem, Bildschirmlesegeräte (Screenreader wie Jaws, NVDA), Vergrößerungssoftware und Einstellungen für Windows beziehungsweise andere Betriebssysteme. Auch eine integrierte Bildschirmlupe auf der Internetseite ermöglicht speziell älteren Menschen eine leicht zu bedienende Hilfe.

  • Bewegungseinschränkungen

    Bewegungseinschränkung im digitalen Bereich heißt, dass zum Beispiel die Maus weder mit den Händen, noch mit anderen Körperteilen bedient werden kann.

    Oftmals sind Software oder Webseiten so programmiert, dass nur durch die Maus bestimmte Aktionen ausgeführt werden können. Um Barrieren zu vermeiden, muss bei der Programmierung berücksichtigt werden, dass Aktionen nicht nur durch den Mausklick ausgeführt werden können.

    Tastaturbedienung, Sprachsteuerung oder Eye-Tracking-Gerät sind mögliche Lösungen, um den Computer und die Software zu bedienen. Windows oder andere Betriebssysteme ermöglichen auch Einstellungen, die bei der Bedienung helfen können.

    Bewegungseinschränkung im digitalen Bereich heißt, dass zum Beispiel die Maus weder mit den Händen, noch mit anderen Körperteilen bedient werden kann.

    Oftmals sind Software oder Webseiten so programmiert, dass nur durch die Maus bestimmte Aktionen ausgeführt werden können. Um Barrieren zu vermeiden, muss bei der Programmierung berücksichtigt werden, dass Aktionen nicht nur durch den Mausklick ausgeführt werden können.

    Tastaturbedienung, Sprachsteuerung oder Eye-Tracking-Gerät sind mögliche Lösungen, um den Computer und die Software zu bedienen. Windows oder andere Betriebssysteme ermöglichen auch Einstellungen, die bei der Bedienung helfen können.

  • Hörbehinderungen

    Hörbehinderung umfasst unter anderem Gehörlosigkeit, Schwerhörigkeit als auch Hörbeeinträchtigungen durch das Alter. 

    Informationen, die nur über Sprache vermittelt werden, sind für Menschen mit Hörbehinderungen unverständlich.

    Bildschirmunterschriften und Gebärden ermöglichen den meisten Menschen mit Hörbehinderungen die gesprochenen Inhalte zu erfassen. Zusätzliche Untertitel helfen Menschen, die erst die deutsche Sprache lernen.

    Hörbehinderung umfasst unter anderem Gehörlosigkeit, Schwerhörigkeit als auch Hörbeeinträchtigungen durch das Alter. 

    Informationen, die nur über Sprache vermittelt werden, sind für Menschen mit Hörbehinderungen unverständlich.

    Bildschirmunterschriften und Gebärden ermöglichen den meisten Menschen mit Hörbehinderungen die gesprochenen Inhalte zu erfassen. Zusätzliche Untertitel helfen Menschen, die erst die deutsche Sprache lernen.

  • Kognitive Beeinträchtigungen

    Kognitive Beeinträchtigungen umfassen viele verschiedene Gruppen, zum Beispiel Menschen mit Aufmerksamkeitsdefizit, Legasthenie oder Lernbehinderung.

    Häufige Probleme sind die Amtssprache, unstrukturierte Informationen oder sich bewegende Elemente auf dem Bildschirm. Hilfen sind zum Beispiel die Vorlesefunktion.

    Um Barrieren zu vermeiden oder zu lindern, sollte verständliche Sprache genutzt werden und die Informationen müssen klar strukturiert sein. Beim Design sollte die Kontrolle über die Audio- und Bildschirmbewegungen ermöglicht werden und eine Vorlesemöglichkeit gegeben sein.

    Kognitive Beeinträchtigungen umfassen viele verschiedene Gruppen, zum Beispiel Menschen mit Aufmerksamkeitsdefizit, Legasthenie oder Lernbehinderung.

    Häufige Probleme sind die Amtssprache, unstrukturierte Informationen oder sich bewegende Elemente auf dem Bildschirm. Hilfen sind zum Beispiel die Vorlesefunktion.

    Um Barrieren zu vermeiden oder zu lindern, sollte verständliche Sprache genutzt werden und die Informationen müssen klar strukturiert sein. Beim Design sollte die Kontrolle über die Audio- und Bildschirmbewegungen ermöglicht werden und eine Vorlesemöglichkeit gegeben sein.

  • Ältere Menschen

    Mit dem Alter treten die Einschränkungen Sehbehinderung, mögliche Bewegungseinschränkungen, Hörbehinderung sowie ein Teil der Kognitiven Beeinträchtigung auf. Zusätzlich fällt es älteren Menschen durchaus schwerer sich mit neuen und intuitiven Abläufen zu befassen. Aus diesem Grund sollte auf eine einfache Struktur bzw. auf einen einfachen Aufbau der Medien geachtet werden.

    Mit dem Alter treten die Einschränkungen Sehbehinderung, mögliche Bewegungseinschränkungen, Hörbehinderung sowie ein Teil der Kognitiven Beeinträchtigung auf. Zusätzlich fällt es älteren Menschen durchaus schwerer sich mit neuen und intuitiven Abläufen zu befassen. Aus diesem Grund sollte auf eine einfache Struktur bzw. auf einen einfachen Aufbau der Medien geachtet werden.

  • Sprachliche Barrieren

    Die sprachlichen Barrieren betreffen nicht nur Leute mit Migrationshintergrund. Hier ist es hilfreich, wenn nicht nur unter einem Punkt "Leichte Sprache" auf dieses Thema eingangen wird. Gestalten Sie Texte und visuelle Komponenten so, dass diese auch von Menschen mit Beeinträchtigung verstanden werden.

    Die sprachlichen Barrieren betreffen nicht nur Leute mit Migrationshintergrund. Hier ist es hilfreich, wenn nicht nur unter einem Punkt "Leichte Sprache" auf dieses Thema eingangen wird. Gestalten Sie Texte und visuelle Komponenten so, dass diese auch von Menschen mit Beeinträchtigung verstanden werden.

Ansprechpartner:
Katja Augustin +49 355 2893 276 Dezernatsleiterin
Thomas Purps +49 355 2893 183 Leiter Überwachungsstelle
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Thomas Purps +49 355 2893 183 Leiter Überwachungsstelle