15.12.2020

Corona-Teilhabefond des Bundes für die Sozialwirtschaft

© Eliza | stock.adobe.com
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Von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sind auch die Unternehmen der Sozialwirtschaft nicht verschont geblieben. 

Speziell für Inklusionsbetriebe im Sinne von § 215 SGB IX, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Sozialkaufhäuser und Sozialunternehmen nach §§ 51 ff. AO hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zur Bewältigung bzw. Minderung von SARS-CoV-2-bedingten Liquiditätsengpässen ein Förderprogramm aufgelegt.

Zuschüsse werden gewährt für Liquiditätsengpässe im Zeitraum September 2020 bis März 2021 und sind bis spätestens 31.03.2021 zu beantragen. Wegen der Begrenztheit der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel besteht kein Rechtsanspruch auf Gewährung der Zuschüsse. Reicht das Budget insgesamt nicht aus ist die Reihenfolge des Antragseingangs maßgeblich, wobei erst vollständig eingereichte Antragsunterlagen als Antragseingang gelten.

Soweit sich Unternehmen bereits zum 31.12.2019 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befanden, ist die Gewährung von Billigkeitsleistungen ausgeschlossen. Ausnahmen gelten für kleine und Kleinstunternehmen (im Sinne des Anhangs I der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung).

Mit der Antragsprüfung und Auszahlung der Billigkeitsleistungen ist das Integrationsamt beim LASV betraut. Für allgemeine Anfragen zu den Förderbedingungen und die elektronische Antragstellung nutzen Sie bitte die Mailadresse liquiditaetsbeihilfeInA@lasv.brandenburg.de. Bitte beachten Sie, dass nur Dateien im pdf- und docx-Format verarbeitet werden können.

Anträge können ab dem 01.01.2021 mit dem entsprechenden Antrags-Formular gestellt werden. Bitte nutzen Sie das hier online abrufbare Formular und reichen Sie alle Unterlagen vollständig ein.

Die weiteren Einzelheiten zu den Fördervoraussetzungen und Antragserfordernissen entnehmen Sie bitte unserer themenbezogenen Fachseite:

Datum
15.12.2020
Rubrik
Allgemeines
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