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19.06.2021

Anzahl Traumaambulanzen nahezu verdoppelt

© Patrick Daxenbichler | stock.adobe.com
© Patrick Daxenbichler | stock.adobe.com

In Brandenburg können sich seit 1. März Opfer von Gewalttaten auf direktem Weg an Traumaambulanzen wenden. Sie bieten Betroffenen infolge von traumatischen Ereignissen eine psychotherapeutische Soforthilfe. Im Vergleich zum Start konnte die Anzahl der Leistungserbringer von sieben auf 13 erweitert und damit nahezu verdoppelt werden (Stand: 18. Juni 2021).

In den folgenden zwei Monaten wird dieses Auffangnetz um vier weitere Anbieter ergänzt. Damit werden mit August insgesamt 17 verschiedene Traumaambulanzen in zwölf Landkreisen bzw. kreisfreien Städten vertreten sein. Alle Traumaambulanzen finden Sie auf unserer aktualisierten Informationsseite.

Aktuell können sich Opfer von Gewalt und Terror sowie deren Angehörigen, Hinterbliebenen oder Nahestehenden an Traumaambulanzen in der Landeshauptstadt Potsdam und in den Landkreisen Elbe-Elster, Havelland, Oberhavel, Oder-Spree, Oberspreewald Lausitz, Ostprignitz-Ruppin, Märkisch-Oderland, Prignitz und Uckermark wenden. Ab Juli kommen vier weitere Traumaambulanzen in Barnim und Spree-Neiße hinzu.

Traumaambulanzen können gleichermaßen Fachkliniken und Krankenhäuser insbesondere mit angeschlossenen Ambulanzen als auch und in eigener Praxis tätige ärztliche und psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten sein.

Im Auftrag des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz schließt das Landesamt für Soziales und Versorgung weiterhin Verträge mit Leistungsanbietern im Land Brandenburg. Einzelheiten für einen Vertragsschluss, die geltenden Bestimmungen, das Formular für die Leistungsvereinbarungen finden Sie auf unserer oben verlinkten Informationsseite.

Datum
19.06.2021
Rubrik
Allgemeines
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19.06.2021
Rubrik
Allgemeines