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30.04.2021

Corona: Antrag Verdienstausfall gemäß Infektionsschutzgesetz

© Congerdesign | pixabay.com
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Schnell, einfach und sicher: Reichen Sie ab dem 1. Mai 2021
Ihren Antrag bitte online unter www.ifsg-online.de ein.


Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) unter behördlicher Quarantäne gestellt wird oder mit einem Tätigkeitsverbot belegt wurde und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält nach § 56 Abs. 1 IfSG grundsätzlich eine Entschädigung. Gleiches gilt für die Fälle i. S. d, § 56 Abs. 1a IfSG bei Schließung der Schule oder Betreuungseinrichtung oder deren einzelne Klassenstufen, Klassen oder Gruppen. Der Anspruch auf Freistellung besteht auch, wenn einzelnen Kindern zur Vermeidung der Ausbreitung von COVID-19 behördlich untersagt wird, die Betreuungseinrichtung oder Schule zu betreten oder wenn der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot "eingeschränkt" wird bzw. "eine behördliche Empfehlung" vorliegt, vom Besuch einer Einrichtung zur Betreuung von Kindern, abzusehen.

Ab sofort ist das Landesamt für Soziales und Versorgung (LASV) für die Bearbeitung all dieser Fälle zuständig und übernimmt die Aufgabe von dem durch die Pandemiebewältigung beanspruchten Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG).

Um die Antragsbearbeitung spürbar und nachhaltig zu beschleunigen, wurden zusätzliche personelle Ressourcen freigestellt. Zudem wird die Antragstellung auf ein Online-Verfahren umgestellt. Das vereinfacht die Beantragung der Leistung und sichert eine schnellere Bearbeitung. Weitere wichtige Informationen zur Antragsstellung, zum berechtigten Personenkreis u.v.m. erhalten Sie auf unserer Informationsseite.

Im Interesse einer zügigen Bearbeitung, können wir leider keine nachträglichen Empfangsbestätigungen aussenden. Bereits eingereichte Anträge müssen nicht erneut an uns versendet werden. Ebenfalls bitten wir nach Möglichkeit von telefonischen Anfragen zum Bearbeitungsstand abzusehen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen unaufgefordert auf Sie zu.

Rechtlicher Hinweis: Bisher befristete pandemiebedingte Entschädigungsregelungen für Eltern knüpfen künftig nur noch an die Feststellung einer epidemischen Lage durch den Bundestag an. Sie behalten ihre Gültigkeit über den 31. März 2021 hinaus.

Durch die Freistellung von Beschäftigten aus anderen Fachbereichen können wir längere Bearbeitungszeiten aufgrund der neuen Zuständigkeit und den bereits zusätzlichen Aufgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie leider nicht ausschließen. Dafür bitten wir um Ihr Verständnis und Ihre Geduld und weisen gerne auf unsere Online-Dienste hin.

Datum
30.04.2021
Rubrik
Allgemeines
Datum
30.04.2021
Rubrik
Allgemeines