Soziale Berufe

Berufsanerkennung

Portrait einer Pflegerin mit Heimbewohnerin und Paragraphenzeichen auf Geldmünzen © Rainer Weissflog / Gerd Altmann | pixelio.de

 

Die sozialen Berufe sind landesrechtlich geregelt. Rechtsgrundlage für die Erteilung von staatlichen Anerkennungen in den sozialen Berufen ist im Land Brandenburg das Gesetz über die staatliche Anerkennung und die Weiterbildung in sozialen Berufen im Land Brandenburg (Brandenburgisches Sozialberufsgesetz – BbgSozBerG).

Das Landesamt für Soziales und Versorgung ist die zuständige Behörde für nachfolgende Berufe:

  • "Staatlich anerkannte Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin“ bzw. "Staatlich anerkannter Sozialarbeiter/Sozialpädagoge“
  • "Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin“ bzw. „Staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger“
  • "Staatlich anerkannte Heilpädagogin“ bzw. „Staatlich anerkannter Heilpädagoge“

Die staatliche Anerkennung wird auf Antrag erteilt. Voraussetzungen sind insbesondere der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung bzw. des Studiums im Land Brandenburg sowie die persönliche und gesundheitliche Eignung für den Beruf.

Sofern die Ausbildung im Ausland erworben wurde, ist der Antrag in dem Bundesland zu stellen, in dem der Antragsteller seinen Hauptwohnsitz hat. Dem Antrag im Land Brandenburg sind zunächst ein Lebenslauf und die Ausbildungsnachweise beizufügen. Auf Grund der sehr differenzierten Einzelfälle erhält der Antragsteller nach Eingang seines Antrages zu den persönlichen Angaben Hinweise zum weiteren Antragsverfahren und den konkreten Anforderungen. In der Regel wird der Antragsteller auch zu einem persönlichen Gespräch in das Landesamt für Soziales und Versorgung eingeladen.

In anderen Ländern der Bundesrepublik Deutschland erteilte staatliche Anerkennungen stehen in der Regel den im Land Brandenburg erteilten staatlichen Anerkennungen gleich. Die Erteilung einer staatlichen Anerkennung oder einer Gleichwertigkeitsbescheinigung auf Grund anderer Ausbildungsgänge und/oder Berufserfahrung bzw. Fortbildung ist gesetzlich nicht vorgesehen und somit nicht zulässig.

Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass das Führen der Berufsbezeichnung der o.g. Berufe ohne staatliche Anerkennung eine Ordnungswidrigkeit darstellt und mit Bußgeld geahndet werden kann.

Ihre Ansprechpartner

Ilona Reschke
Tel.: 0355 2893-283

Ramona Mosch
Tel.: 0355 2893-625


Anträge / Informationen

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