Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen

Die Möglichkeiten zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen haben sich in Deutschland erheblich verbessert. Das Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG), das sogenannte Anerkennungsgesetz, regelt seit dem 1. April 2012 die Durchführung der Bewertung ausländischer Berufsabschlüsse bei Berufen, für die der Bund zuständig ist. Wer seine Berufsqualifikation im Ausland erworben hat, kann die Gleichwertigkeit seines Abschlusses mit einem deutschen feststellen lassen – unabhängig von der Staatsangehörigkeit, dem Aufenthaltsstatus oder dem Land, in dem die Qualifikation erworben wurde.

Bei einer Reihe von Berufen liegt die Zuständigkeit für die Gleichwertigkeitsfeststellung bei den Bundesländern. Das LASV ist im Land Brandenburg für nachfolgende reglementierte Berufsqualifikationen* zuständig:

  • Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger,
  • Heilpädagoginnen und Heilpädagogen,
  • Sozialarbeiterinnen/Sozialpädagoginnen, Sozialarbeiter/Sozialpädagogen sowie für
  • Altenpflegerinnen und -pfleger.

Durch das Brandenburgische Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BbgBQFG) wird die Berufsanerkennungsrichtlinie umgesetzt.

Diese Regelungen gelten für Staatsangehörige beziehungsweise Qualifikationen aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftsraums oder der Schweiz. Sie wurden nun nach dem Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz auch für Staatsangehörige beziehungsweise Qualifikationen aus Drittstaaten erweitert.

 

* Reglementierte Berufsqualifikationen sind Berufe, für deren Aufnahme und Ausübung der Besitz einer bestimmten Berufsqualifikation durch Rechts- oder Verwaltungsvorschriften vorgeschrieben ist.

Ihre Ansprechpartner

Ilona Reschke
Tel.: 0355 2893-283

Ramona Mosch
Tel.: 0355 2893-625


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