Integrationsfachdienste (IFD)

Die Integrationsfachdienste können zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben (Aufnahme, Ausübung und Sicherung einer möglichst dauerhaften Beschäftigung) beteiligt werden.

Im Land Brandenburg gibt es ein flächendeckendes Netz an Integrationsfachdiensten, die im Auftrag des Integrationsamtes Arbeitgeber beraten, informieren und ihnen Hilfe leisten. Das Leistungsangebot des IFD an die Arbeitgeber beinhaltet u.a.:

  • Ermittlung und Vergleich des Anforderungsprofils des Arbeitsplatzes mit dem Fähigkeitsprofil des behinderten Menschen,
  • Beratung zu Auswirkungen der Behinderung,
  • Information zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten im Betrieb,
  • Beratung bei behindertengerechter Ausstattung des Arbeitsplatzes und
  • Koordination der Hilfemaßnahmen zum Erhalt des Arbeitsplatzes und entsprechender Präventionsmaßnahmen.

Schwerbehinderte Menschen werden von den Mitarbeitern des IFD unterstützt, beraten und bei Beauftragung durch Rehabilitationsträger auf geeignete Arbeitsplätze vermittelt. Psychische oder soziale Probleme und Konflikte am Arbeitsplatz werden im Zusammenwirken mit dem IFD abgebaut, um das Arbeitsverhältnis des schwerbehinderten Menschen auf Dauer zu sichern und zu erhalten. Hierzu werden mit den schwerbehinderten Menschen Problemanalysen sowie Maßnahmepläne erstellt, die sowohl das soziale Umfeld als auch die entsprechenden Leistungsträger mit einbeziehen. Die Fachkräfte arbeiten mit einem Qualitätsmanagementsystem und gewährleisten eine behinderungsspezifische Betreuung. Die Fachdienste für hörbehinderte Menschen sind gebärdensprachkompetent.

Seit 2009 ist der IFD im Rahmen eines landesweiten Modellprojektes im Bereich „Übergang Schule-Beruf“ aktiv. Durch dieses Projekt werden betriebliche Praktika für Schüler/-innen an Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ gezielt unterstützt, so dass sie sich auf dem 1. Arbeitsmarkt ausprobieren können.

Mit Beginn des Schuljahres 2011/2012 wird im Rahmen der Initiative Inklusion und des Modellprojektes Übergang Schule-Beruf ein vertieftes und individuelles Berufsorientierungsverfahren angeboten. Beim Übergang von der Schule in das Arbeitsleben unterstützen der IFD und die Agentur für Arbeit über einen Zeitraum von 2 und 4 Jahren vor Schulabgang. Das Modellprojekt richtet sich dem Grunde nach an alle Schülerinnen und Schüler mit Schwerbehinderung und den sonderpädagogischen Förderbedarfen geistige Entwicklung, körperlich-motorische Entwicklung, Hören und Sehen.

Bei Problemen oder Fragen wenden Sie sich an die Koordinatorinnen des IFD oder direkt an den zuständigen IFD.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.ifd-brandenburg.de/ .

Ihre Ansprechpartner

Koordinatorin IFD

Martina Strutz


Martina Strutz
Tel.: 0355 2893-453

Koordinatorin IFD „Übergang Schule-Beruf“

Sylvia Müller
Tel.: 0355 2893-300

Projektkoordinatorin IFD "Initiative Inklusion"