Hilfen für junge Menschen mit psychischen Erkrankungen und Suchtproblemen

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Fachtagung „Die jungen Wilden“…"

Sie sind gerade volljährig, sozusagen noch nicht „so richtig“ im Leben angekommen, verstricken sich in endlose Konflikte und sprengen die bestehenden Hilfesysteme.

Eine Fachtagung mit über 150 Teilnehmern hat die Problematik der so genannten „Jungen Wilden“ in den Mittelpunkt gerückt. In Kooperation mit der Hochschule Lausitz sowie der Diakonie Berlin-Brandenburg hatte das Landesamt für Soziales und Versorgung am 20. September Fachleute aus verschiedenen Strukturen, wie z.B. Wissenschaftler, Betreuer, Mitarbeiter der Betreuungsvereine und Betreuungsbehörden, Rechtspfleger, Richter an Betreuungsgerichten und Mitarbeiter in Heimen in den großen Hörsaal an die Hochschule Lausitz eingeladen.

In der Praxis ist zu beobachten, dass die Fälle der Betreuungen von Menschen in diesem Spektrum qualitativ und quantitativ immer anspruchsvoller werden. Fallbeispiele sowie Erfahrungen aus Projekten wurden vor allem unter dem Aspekt der Sozial- und Leistungssysteme diskutiert.
Gerade von Seiten der Betreuerinnen und Betreuer wird vermehrt berichtet, dass die Anzahl der jüngeren Betreuten mit psychischen Krankheiten und Suchtproblematiken in den vergangenen Jahren zugenommen hat. Gleichzeitig steigen Intensität und Schwierigkeit der Betreuung in diesen Fällen an. Junge Betreute gelten als besondere Herausforderung, sozusagen als eine „Ausnahmesituation“.

 

 

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