Härteleistung für Opfer extremistischer Übergriffe

Dem Bundesamt für Justiz werden jährlich Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt, um Opfern extremistischer Übergriffe eine Soforthilfe zukommen zu lassen. Es handelt sich hierbei um eine freiwillig übernommene Leistung der Bundesregierung auf die kein Rechtsanspruch besteht. Die Entscheidung im Einzelfall erfolgt aus humanitären Gründen als freiwillig übernommene Soforthilfe des Staates. Es ist die Aufgabe des Bundesamts für Justiz, über die eingehenden Anträge zu entscheiden und bei Vorliegen der Voraussetzungen eine angemessene Geldentschädigung auszuzahlen. Unter extremistischen Übergriffen sind insbesondere rechtsextrem, fremdenfeindlich, antisemitisch, islamistisch oder linksextrem motivierte Körperverletzungen zu verstehen. Ein Übergriff kann auch in Fällen massiver Bedrohung oder Ehrverletzung gegeben sein.
Opfer können auch Hinterbliebene und sogenannte Nothelfer sein, also Personen, die bei der Abwehr eines extremistischen Übergriffs auf Dritte einen gesundheitlichen Schaden erlitten haben.

Ihre Ansprechpartner

Carola Wüstehube
Tel.: 0355 2893-513

Bettina Richter
Tel.: 0335 5582-240

Regina Schwager
Tel.: 0331 2761-346


Bürgertelefon für Gewaltopfer:
0355 2893-561

Kostenlose Infoline:
0800 10 20 20 3


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