Initiative Inklusion

Die „Initiative Inklusion“ ist eine Maßnahme von Bund und Ländern zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in der Bundesrepublik Deutschland. Zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben stehen bundesweit 100 Mio. Euro aus dem Ausgleichsfonds des Bundes zur Verfügung. Brandenburg erhält daraus 2,8 Mio. Euro.

Die Maßnahmen zur Verbesserung der Situation schwerbehinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erstrecken sich über drei Handlungsfelder und beinhalten folgende Ziele:

  • schwerbehinderte Schülerinnen und Schüler umfassend über ihre beruflichen Möglichkeiten zu informieren und zu beraten und ihren Übergang von der Schule in das Arbeitsleben zu unterstützen;
  • den erfolgreichen Einstieg schwerbehinderter junger Menschen in eine betriebliche Berufsausbildung durch die Schaffung neuer Ausbildungsplätze zu unterstützen;
  • schwerbehinderte Menschen, die das 50. Lebensjahr vollendet haben, vermehrt in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren

Im Land Brandenburg werden alle drei Handlungsfelder flächendeckend umgesetzt. Durch den Abschluss von Kooperationsvereinbarungen wurde eine wichtige Grundlage für ein gemeinsames Handeln der zuständigen Akteure in den Regionen geschaffen.

Im Rahmen der Initiative Inklusion wurde das seit 2009 laufende Modellprojekt „Übergang Schule-Beruf“ auf einen größeren Personenkreis ausgeweitet und bietet  für Schülerinnen und Schüler mit den Förderbedarfen geistige Entwicklung, körperlich-motorische Entwicklung, Hören und Sehen ein vertieftes und individuelles Berufsorientierungsverfahren an.

Beim Übergang von der Schule in das Arbeitsleben unterstützen der Integrationsfachdienst und die Agentur für Arbeit über einen Zeitraum von 2 und 4 Jahren vor Schulabgang.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.ifd-brandenburg.de/

Die Gewährung von Leistungen im Handlungsfeld 2 der Initiative Inklusion wurde zum 31.12.2013 erfolgreich beendet. Die Förderung von Ausbildungsplätzen wird im Rahmen des Landesförderprogramms INKLUSIVE AUSBILDUNG und ARBEIT fortgeführt.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:     Pressemitteilung MASGF

Ansprechpartner


Sylvia Müller
Tel.: 0355 2893-300