Das Jahr 2009: Präsidentenwechsel / Austausch Informationstechnik / audit berufundfamilie

- Erschienen am 05.09.2026
Chronik LASV © KI-generiert | kortix.com

Präsidentenwechsel

Im Jahr 2009 begann für das LASV ein neues Kapitel: Liane Klocek wurde zur neuen Präsidentin des Hauses berufen und trat damit die Nachfolge von Jürgen Müller an, der das LASV seit seiner Gründung im Jahr 1990 maßgeblich aufgebaut und geleitet hatte.

Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Sozialverwaltung sowie ihrer Tätigkeit im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes Brandenburg brachte Liane Klocek umfassende fachliche und organisatorische Kompetenzen in das Amt ein. Bereits zuvor hatte sie verschiedene Führungsaufgaben übernommen und unter anderem die ambulante Begleitung von Menschen mit geistigen Behinderungen in Frankfurt (Oder) und Fürstenwalde organisiert.

Zu ihrem Amtsantritt betonte sie, dass sie das LASV als modernen Dienstleister weiterentwickeln wolle. Ihr Ziel war es, Verwaltungsverfahren einfacher und transparenter zu gestalten sowie die Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgern, Dienstleistern und Partnern weiter zu stärken. Gleichzeitig sah sie das LASV vor der Herausforderung, auf gesellschaftliche Veränderungen und neue Anforderungen im Sozialbereich flexibel zu reagieren.

Mit der Übernahme des Präsidentenamtes führte Liane Klocek die erfolgreiche Arbeit ihres Vorgängers Herrn Jürgen Müller fort und setzte neue Impulse für die Weiterentwicklung des LASV als bürgernahe und leistungsfähige Landesbehörde.

Amtsübergabe von Herrn Müller an Frau Klocek

Austausch Informationstechnik

Im Oktober 2009 vollzog das LASV einen umfassenden Austausch seiner Informationstechnik. Mit der Modernisierung der IT-Infrastruktur wurde die Grundlage für eine zukunftsfähige und leistungsfähige IT-Landschaft geschaffen. Ziel war es, die Aufgabenerfüllung auch unter schwierigen Rahmenbedingungen langfristig zu sichern und moderne digitale Arbeitsprozesse für Beschäftigte sowie externe Nutzer zu ermöglichen. Unter anderem wurde Betriebssystem Windows XP durch Windows 7 abgelöst und Microsoft Office 2007 eingeführt. Das E-Mail-System Outlook ersetzte das bis dahin genutzte System Groupwise von Novell. Die Einführung von Office 2007 beinhaltete die interne Schulung aller 582 Mitarbeitenden an den Standorten des LASV. Insgesamt wurden 612 Arbeitsplatzcomputer, davon 107 Laptops, mit dem neuen Betriebssystem und Office 2007 ausgestattet. 

audit berufundfamilie

Das LASV versteht die Vereinbarkeit von Beruf und Familie als einen zentralen Bestandteil seiner Personalpolitik und Arbeitsorganisation. Ziel ist es, die Beschäftigten dabei zu unterstützen, berufliche Anforderungen und familiäre Verantwortung besser miteinander zu vereinbaren und dadurch gleichzeitig die Zufriedenheit sowie die Identifikation mit der Behörde zu stärken. 

Das audit berufundfamilie wird als strategisches Managementinstrument beschrieben, das Organisationen bei der Entwicklung einer familienbewussten Personalpolitik unterstützt. Das Zertifikat gilt als anerkanntes Qualitätssiegel für Institutionen, die nachhaltige Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie umsetzen. 

Für das LASV stehen dabei acht Handlungsfelder im Mittelpunkt: Arbeitszeit, Arbeitsorganisation, Arbeitsort, Information und Kommunikation, Führung, Personalentwicklung, Entgeltbestandteile und geldwerte Leistungen sowie Service für Familien. 

Im Jahr 2009 erhielt das LASV erstmals das Zertifikat „audit berufundfamilie“. Verbunden war dies mit einer dreijährigen Zielvereinbarung, deren Umsetzung kontinuierlich überprüft wurde. Als konkretes Beispiel wird die Einführung standortübergreifender Videoberatungen genannt, wodurch Reisezeiten reduziert und Beratungsprozesse effizienter gestaltet werden konnten. 

Abbildung des Logos - Zertifikat berufundfamilie

Foto - Anbringung der Urkunde an der Wand des Zertifikats berufundfamilie

Abbinder

Datum
05.09.2026