Bundesweiter Arbeitskreis 2026 zum Schwerbehindertenrecht in Bremen

- Erschienen am 09.06.2026

„Etwas Besseres als den Tod finden wir überall.“ Wer kennt noch diesen Spruch aus Kindheitstagen, als man den Märchen der Gebrüder Grimm lauschte?

Richtig, es handelt sich um das Lebensmotto der Bremer Stadtmusikanten aus dem gleichnamigen Märchen, bestehend aus Esel, Hund, Katze und Hahn, die in den Augen der Besitzer altersbedingt nicht mehr zu gebrauchen sind und die, bevor sie davongejagt werden, ihr Schicksal lieber selbst in die Hand nehmen.

Das wohl bekannteste Wahrzeichen der Hansestadt Bremen ist eine Bronzestatue der Bremer Stadtmusikanten, die seit 1953 im Herzen Bremens an das beliebte Märchen der Gebrüder Grimm erinnert.

In dieser wunderschönen Stadt trafen sich vom 12. bis 13. Mai 2026 die fachlichen Leitungen der Bereiche des Schwerbehindertenfeststellungsverfahrens aller Bundesländer. Bei diesem jährlich stattfindenden Treffen stehen der Austausch zu gemeinsamen Aufgaben, aktuellen Herausforderungen und Fragen der Zusammenarbeit im Mittelpunkt.

Besprochene Themen waren bspw. der Stand der Umsetzung des neue Europäischen Behindertenausweises, die länderübergreifend anzustrebende Harmonisierung der Vergütung versorgungsmedizinischer Außengutachter oder eine einheitliche Verfahrensweise bei der Vergütung ärztlicher Befundberichte.

Weitere Themen waren: die Abgabe von Akten wegen Zuständigkeitswechsel bei Verzug in ein anderes Bundesland oder ins Ausland oder die gegenseitige vertretungsweise Wahrnehmung von Gerichtsterminen.

Dieser einmal im Jahr stattfindende Austausch lebt vor allem im Zeitalter von Videokonferenzen und Telefonterminen von dem persönlichen direkten Austausch – auch außerhalb der Tagesordnung - zu individuellen fachliche Themen und Problemen.

Die Teilnehmenden sind nach den 1,5 Tagen mit vielen Ideen, Anregungen und Lösungsansätzen für die tägliche Arbeit an ihre jeweiligen Arbeitsorte zurückgekehrt.

Abbinder

Datum
09.06.2026