35 Jahre LASV – Ein Grund zum Innehalten und Rückbesinnen!
- Erschienen amVor 35 Jahren am 15. März 1991 begann mit der Errichtung des LASV eine Erfolgsgeschichte. Quasi aus dem Nichts heraus wurde mit viel Engagement, Pragmatismus, Mut zum Risiko und dem unbedingten Willen, die nach dem damals neuen Recht anspruchsberechtigten Bürgerinnen und Bürger des Landes Brandenburg schnellstmöglich mit sozialen Leistungen rechtssicher zu versorgen, der Anstoß für den Aufbau einer modernen, leistungsstarken Sozialbehörde im Land Brandenburg initiiert.
Die damals maßgeblich verantwortlichen Personen, insbesondere stellvertretend für Alle genannt: Regine Hildebrandt, SPD-Politikerin und Gesundheits- und Sozialministerin von 1990 bis 1999 im Land Brandenburg und Jürgen Müller, Errichtungsbeauftragter und späterer Präsident des LASV von 2006 bis 2009, haben Verantwortung übernommen und damit den Aufbau des LASV ermöglicht.
Besonders hervorzuheben ist die Entscheidung, als Sitz des LASV Cottbus zu bestimmen. Hintergrund dieser Entscheidung war, keine weitere Verwaltungsstruktur in Potsdam aufzubauen, wo sich bereits die Landesministerien angesiedelt hatten. Vielmehr ging es bewusst darum, den Süden des Landes Brandenburg mit einer Landesoberbehörde zu stärken.
Damals klang das so:
Im Geschäftsbereich des Ministers für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen wird vorläufig bis zum Beschluß des Landesorganisationsgesetzes durch den Landtag mit sofortiger Wirkung das
Landesamt für Soziales und Versorgung mit Sitz in Cottbus
errichtet.
Zum ersten Präsidenten wurde Prof. Otto Fichtner berufen, der die Aufbauphase maßgeblich prägte und wichtige Grundlagen für die weitere Entwicklung an den Standorten Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam legte.
Seit den Anfängen, beginnend mit dem Plan des Aufbaus einer staatlichen Sozialverwaltung in Brandenburg bis heute, ist viel passiert. In den nächsten Monaten wollen wir Ihnen Einblicke in die zurückliegenden 35 Jahre und die damit zusammenhängenden Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LASV geben. Viele der damaligen „Pioniere“ der ersten Stunde sind nicht mehr im LASV tätig. Dieser Rückblick ist diesen Kolleginnen und Kollegen gleichermaßen gewidmet wie den aktiv tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des LASV.
An dieser Stelle sage ich im Namen aller vorhergehenden Präsidenten und unserer letzten Präsidentin sowie in meinem eigenen Namen Danke für die Unterstützung all derjenigen Personen, die es dem LASV ermöglicht haben, sich in den 35 Jahren zu einer modernen Sozialverwaltung für die Bürgerinnen und Bürger des Landes Brandenburg zu entwickeln.
Christina Schröter