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Antrag Verdienstausfall IfSG

© Congerdesign | pixabay.com
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Schnell, einfach und sicher: Ab dem 25. August 2021 können
Sie Ihren Antrag nur noch online unter www.ifsg-online.de einreichen.

Schnell, einfach und sicher: Ab dem 25. August 2021 können
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Sie wurden unter behördlicher Quarantäne gestellt oder mit einem Tätigkeitsverbot belegt, ohne arbeitsunfähig krank gewesen zu sein? Sie haben dadurch einen Verdienstausfall erlitten? Dann kann Ihnen gemäß dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) eine Entschädigung zustehen.

Sie wurden unter behördlicher Quarantäne gestellt oder mit einem Tätigkeitsverbot belegt, ohne arbeitsunfähig krank gewesen zu sein? Sie haben dadurch einen Verdienstausfall erlitten? Dann kann Ihnen gemäß dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) eine Entschädigung zustehen.

  • Anspruch

    Als Beschäftigter und Selbstständiger können Sie einen Antrag stellen, wenn Sie

    • von Quarantäne oder einem Tätigkeitsverbot betroffen waren, ohne selbst arbeitsunfähig erkrankt gewesen zu sein oder
    • Ihre betreuungsbedürftigen Kinder aufgrund einer Schul- oder Kitaschließung betreut haben und deshalb nicht arbeiten konnten. Als betreuungsbedürftig gelten Kinder, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder behindert und auf Hilfe angewiesen sind

    Als Arbeitgeber können Sie einen Antrag stellen, wenn Sie Ihren Beschäftigten (für längstens sechs Wochen) den Lohn gezahlt haben.

    War der von Ihnen geführte Betrieb oder die Praxis während der Dauer der Quarantäne oder des Tätigkeitsverbots geschlossen, können Sie zusätzlich den Ersatz von weiterlaufenden und nicht gedeckten Betriebsausgaben beantragen. Zu solchen Betriebsausgaben zählen zum Beispiel Miete für Geschäftsräume oder Versicherungskosten.

    Als Beschäftigter und Selbstständiger können Sie einen Antrag stellen, wenn Sie

    • von Quarantäne oder einem Tätigkeitsverbot betroffen waren, ohne selbst arbeitsunfähig erkrankt gewesen zu sein oder
    • Ihre betreuungsbedürftigen Kinder aufgrund einer Schul- oder Kitaschließung betreut haben und deshalb nicht arbeiten konnten. Als betreuungsbedürftig gelten Kinder, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder behindert und auf Hilfe angewiesen sind

    Als Arbeitgeber können Sie einen Antrag stellen, wenn Sie Ihren Beschäftigten (für längstens sechs Wochen) den Lohn gezahlt haben.

    War der von Ihnen geführte Betrieb oder die Praxis während der Dauer der Quarantäne oder des Tätigkeitsverbots geschlossen, können Sie zusätzlich den Ersatz von weiterlaufenden und nicht gedeckten Betriebsausgaben beantragen. Zu solchen Betriebsausgaben zählen zum Beispiel Miete für Geschäftsräume oder Versicherungskosten.

  • Antragstellung

    Ihren Antrag stellen Sie schnell, einfach und sicher über das bundesweite Online-Portal www.ifsg-online.de.

    Bitte beachten Sie:

    • Die Antragstellung ist nur rückwirkend möglich. Zudem müssen Anträge spätestens 24 Monate nach Beginn des Tätigkeitsverbots oder dem Ende der Quarantäne gestellt werden.
    • Für den Online-Antrag werden Nachweise in elektronischer Form (PDF- oder Bilddatei) benötigt. Je nach Antragstellung halten Sie bitte Einkommens- oder Lohnnachweise sowie Nachweise über das behördlich angeordnete Tätigkeitsverbot bzw. die behördliche angeordnete Quarantäne bzw. den Einkommens- oder Verdienstausfall bereit.
    • Vergewissern Sie sich bitte, dass alle Angaben korrekt sind. Eine nachträgliche Änderung Ihrer Angaben im Online-Antrag ist leider nicht möglich.
    • Weitere wichtige Hinweise finden Sie im Online-Antrag.

    Ihren Antrag stellen Sie schnell, einfach und sicher über das bundesweite Online-Portal www.ifsg-online.de.

    Bitte beachten Sie:

    • Die Antragstellung ist nur rückwirkend möglich. Zudem müssen Anträge spätestens 24 Monate nach Beginn des Tätigkeitsverbots oder dem Ende der Quarantäne gestellt werden.
    • Für den Online-Antrag werden Nachweise in elektronischer Form (PDF- oder Bilddatei) benötigt. Je nach Antragstellung halten Sie bitte Einkommens- oder Lohnnachweise sowie Nachweise über das behördlich angeordnete Tätigkeitsverbot bzw. die behördliche angeordnete Quarantäne bzw. den Einkommens- oder Verdienstausfall bereit.
    • Vergewissern Sie sich bitte, dass alle Angaben korrekt sind. Eine nachträgliche Änderung Ihrer Angaben im Online-Antrag ist leider nicht möglich.
    • Weitere wichtige Hinweise finden Sie im Online-Antrag.
  • Antrag aufgrund Quarantäne oder Tätigkeitsverbot

    Die Art der Beschäftigung entscheidet darüber, wie Sie die Entschädigung erhalten.

    Beschäftigte

    Sie erhalten die Entschädigung in den ersten sechs Wochen als Lohnfortzahlung von Ihrem Arbeitgeber. Sind Sie länger als sieben Wochen in Quarantäne oder im Tätigkeitsverbot, müssen Sie selbst einen Antrag über das Online-Portal stellen.

    Arbeitgeber

    Ihre Aufwendungen können Sie sich rückwirkend über den Online-Antrag erstatten lassen. Den Antrag können Sie für mehrere Beschäftigte gemeinsam stellen.

    Selbstständige

    Sie können die Entschädigung selbst beantragen.

    Die Art der Beschäftigung entscheidet darüber, wie Sie die Entschädigung erhalten.

    Beschäftigte

    Sie erhalten die Entschädigung in den ersten sechs Wochen als Lohnfortzahlung von Ihrem Arbeitgeber. Sind Sie länger als sieben Wochen in Quarantäne oder im Tätigkeitsverbot, müssen Sie selbst einen Antrag über das Online-Portal stellen.

    Arbeitgeber

    Ihre Aufwendungen können Sie sich rückwirkend über den Online-Antrag erstatten lassen. Den Antrag können Sie für mehrere Beschäftigte gemeinsam stellen.

    Selbstständige

    Sie können die Entschädigung selbst beantragen.

  • Antrag aufgrund Schul- oder Kitaschließung

    Wenn die Schule oder Betreuungseinrichtung Ihres Kindes geschlossen wurde, können Sie als Beschäftigter oder Selbstständiger für maximal zehn Wochen einen Antrag auf Entschädigung stellen. Sind Sie alleinstehend, können Sie einen Antrag für maximal 20 Wochen stellen.

    Ebenfalls erfasst sind Fälle, in denen einzelne Klassenstufen, Klassen oder Gruppen der Betreuungseinrichtungen geschlossen sind, bzw. die Präsenzpflicht in einer Schule aufgehoben wird. Der Anspruch auf Freistellung besteht auch, wenn einzelnen Kindern zur Vermeidung der Ausbreitung von COVID-19 behördlich untersagt wird, die Betreuungseinrichtung oder Schule zu betreten (Absonderung nach § 30 IfSG oder aufgrund einer Rechtsverordnung nach § 32 IfSG). Gleichgestellt sind nunmehr auch die Fälle, in denen der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot "eingeschränkt" wird oder "eine behördliche Empfehlung" vorliegt, vom Besuch einer Einrichtung zur Betreuung von Kindern, abzusehen.

    Die Art der Beschäftigung entscheidet darüber, wie Sie die Entschädigung erhalten.

    Wichtiger Hinweis: Der Entschädigungsanspruch richtet sich ab sofort nach der epidemischen Lage. Somit wird auch der Anspruchsumfang jährlich, erstmalig zum 29. März 2021, neu berechnet.

    Beschäftigte

    • Bis 29. März 2021: Die Entschädigung erhalten Sie in den ersten sechs Wochen als Lohnfortzahlung von Ihrem Arbeitgeber. Wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen den Verdienstausfall darüber hinaus nicht erstattet, müssen Sie ab der siebten Woche selbst einen Online-Antrag auf Entschädigung stellen.
    • Ab 29. März 2021: Der Arbeitgeber ist verpflichtet, Ihnen für den gesamten Zeitraum die Entschädigung als Lohnfortzahlung zu entrichten.

    Arbeitgeber

    • Bis 29. März 2021: Sie erhalten für sechs Wochen eine Entschädigung. Haben Sie darüber hinaus eine Lohnfortzahlung für Ihre Beschäftigten geleistet, können Sie Ihre zusätzlichen Aufwendungen ebenfalls erstatten lassen.
    • Ab 29. März 2021: Sie erhalten Ihre Entschädigung für den gesamten Zeitraum.

    Selbstständige

    Sie können die Entschädigung selbst beantragen.

    Wenn die Schule oder Betreuungseinrichtung Ihres Kindes geschlossen wurde, können Sie als Beschäftigter oder Selbstständiger für maximal zehn Wochen einen Antrag auf Entschädigung stellen. Sind Sie alleinstehend, können Sie einen Antrag für maximal 20 Wochen stellen.

    Ebenfalls erfasst sind Fälle, in denen einzelne Klassenstufen, Klassen oder Gruppen der Betreuungseinrichtungen geschlossen sind, bzw. die Präsenzpflicht in einer Schule aufgehoben wird. Der Anspruch auf Freistellung besteht auch, wenn einzelnen Kindern zur Vermeidung der Ausbreitung von COVID-19 behördlich untersagt wird, die Betreuungseinrichtung oder Schule zu betreten (Absonderung nach § 30 IfSG oder aufgrund einer Rechtsverordnung nach § 32 IfSG). Gleichgestellt sind nunmehr auch die Fälle, in denen der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot "eingeschränkt" wird oder "eine behördliche Empfehlung" vorliegt, vom Besuch einer Einrichtung zur Betreuung von Kindern, abzusehen.

    Die Art der Beschäftigung entscheidet darüber, wie Sie die Entschädigung erhalten.

    Wichtiger Hinweis: Der Entschädigungsanspruch richtet sich ab sofort nach der epidemischen Lage. Somit wird auch der Anspruchsumfang jährlich, erstmalig zum 29. März 2021, neu berechnet.

    Beschäftigte

    • Bis 29. März 2021: Die Entschädigung erhalten Sie in den ersten sechs Wochen als Lohnfortzahlung von Ihrem Arbeitgeber. Wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen den Verdienstausfall darüber hinaus nicht erstattet, müssen Sie ab der siebten Woche selbst einen Online-Antrag auf Entschädigung stellen.
    • Ab 29. März 2021: Der Arbeitgeber ist verpflichtet, Ihnen für den gesamten Zeitraum die Entschädigung als Lohnfortzahlung zu entrichten.

    Arbeitgeber

    • Bis 29. März 2021: Sie erhalten für sechs Wochen eine Entschädigung. Haben Sie darüber hinaus eine Lohnfortzahlung für Ihre Beschäftigten geleistet, können Sie Ihre zusätzlichen Aufwendungen ebenfalls erstatten lassen.
    • Ab 29. März 2021: Sie erhalten Ihre Entschädigung für den gesamten Zeitraum.

    Selbstständige

    Sie können die Entschädigung selbst beantragen.

  • Fragen und Antworten

    Nachfolgend finden Sie Wissenswertes zum Infektionsschutzgesetz (IfSG):

    Nachfolgend finden Sie Wissenswertes zum Infektionsschutzgesetz (IfSG):

Aufgrund der Vielzahl an Anträgen, bitten wir von telefonischen Anfragen zum Bearbeitungsstand abzusehen. Aus rechtlichen und Datenschutzgründen kann Ihnen unser Servicecenter nur eingeschränkt Auskunft zu Ihrem Antrag geben. Für Fragen zur Antragstellung, Entschädigung oder Berechnung möchten wir Sie auf unsere Fragen und Antworten - Übersicht verweisen. Wichtige Informationen finden Sie auch auf dem Online-Portal www.ifsg-online.de.

Ansprechpartner:
Servicetelefon +49 331 8683 888

Aufgrund der Vielzahl an Anträgen, bitten wir von telefonischen Anfragen zum Bearbeitungsstand abzusehen. Aus rechtlichen und Datenschutzgründen kann Ihnen unser Servicecenter nur eingeschränkt Auskunft zu Ihrem Antrag geben. Für Fragen zur Antragstellung, Entschädigung oder Berechnung möchten wir Sie auf unsere Fragen und Antworten - Übersicht verweisen. Wichtige Informationen finden Sie auch auf dem Online-Portal www.ifsg-online.de.

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