Traumaambulanzen - Soforthilfe für Gewaltopfer

Opfer von Gewalttaten haben Anspruch auf Entschädigung. Auf direktem Weg steht ihnen sowie den Angehörigen, Hinterbliebenen und Nahestehenden eine rasche und kompetente psychologische Unterstützung zu: Traumaambulanzen in Brandenburg.

Opfer von Gewalttaten haben Anspruch auf Entschädigung. Auf direktem Weg steht ihnen sowie den Angehörigen, Hinterbliebenen und Nahestehenden eine rasche und kompetente psychologische Unterstützung zu: Traumaambulanzen in Brandenburg.


Für Betroffene:

Traumaambulanzen bieten für Opfer von Gewalttaten zum einen Prävention, um psychische Traumatisierungen zu verhindern und andererseits Rehabilitation, um psychische Traumatisierungen zu lindern und zu heilen.

Für Betroffene:

Traumaambulanzen bieten für Opfer von Gewalttaten zum einen Prävention, um psychische Traumatisierungen zu verhindern und andererseits Rehabilitation, um psychische Traumatisierungen zu lindern und zu heilen.

  • Berechtigter Personenkreis
    • Opfer von einem „vorsätzlichen, rechtswidrigen, tätlichen Angriff“ gemäß dem Opferentschädigungsgesetz sowie deren Angehörige, Hinterbliebene und Nahestehende nach dem Sozialgesetzbuch Vierzehntes Buch (SGB XIV).
    • wenn die erste Sitzung innerhalb von zwölf Monaten nach dem schädigenden Ereignis oder nach der Kenntnisnahme hiervon erfolgt oder
    • wenn das mehr als zwölf Monate zurückliegende, schädigende Ereignis zu einer akuten psychischen Belastung geführt hat und die erste Sitzung innerhalb von zwölf Monaten nach dem Auftreten der akuten Belastung erfolgt
    • Opfer von einem „vorsätzlichen, rechtswidrigen, tätlichen Angriff“ gemäß dem Opferentschädigungsgesetz sowie deren Angehörige, Hinterbliebene und Nahestehende nach dem Sozialgesetzbuch Vierzehntes Buch (SGB XIV).
    • wenn die erste Sitzung innerhalb von zwölf Monaten nach dem schädigenden Ereignis oder nach der Kenntnisnahme hiervon erfolgt oder
    • wenn das mehr als zwölf Monate zurückliegende, schädigende Ereignis zu einer akuten psychischen Belastung geführt hat und die erste Sitzung innerhalb von zwölf Monaten nach dem Auftreten der akuten Belastung erfolgt
  • Leistungen
    • bis zu 15 Sitzungen für Erwachsene und bis zu 18 Sitzungen für Kinder und Jugendliche in einer Traumaambulanz nach § 37 SGB XIV
    • Fahrkosten zur Traumaambulanz gemäß § 36 SGB XIV, auch für eine notwendige Begleitperson sowie falls erforderlich notwendige Betreuungskosten für die Kinder oder für zu pflegende oder betreuende Familienangehörige
    • bis zu 15 Sitzungen für Erwachsene und bis zu 18 Sitzungen für Kinder und Jugendliche in einer Traumaambulanz nach § 37 SGB XIV
    • Fahrkosten zur Traumaambulanz gemäß § 36 SGB XIV, auch für eine notwendige Begleitperson sowie falls erforderlich notwendige Betreuungskosten für die Kinder oder für zu pflegende oder betreuende Familienangehörige
  • Antrag
    • Für die psychologische Unterstützung wenden sich Betroffene direkt an die nächstgelegene Traumaambulanz, am besten telefonisch. Die Traumaambulanz informiert das Landesamt für Soziales und Versorgung bei Beginn der Behandlung.
    • Spätestens nach der zweiten Sitzung muss ein Antrag auf Schnelle Hilfen oder ein Antrag auf Leistungen für Gewaltopfer beim Landesamt für Soziales und Versorgung gestellt werden.
    • Für die psychologische Unterstützung wenden sich Betroffene direkt an die nächstgelegene Traumaambulanz, am besten telefonisch. Die Traumaambulanz informiert das Landesamt für Soziales und Versorgung bei Beginn der Behandlung.
    • Spätestens nach der zweiten Sitzung muss ein Antrag auf Schnelle Hilfen oder ein Antrag auf Leistungen für Gewaltopfer beim Landesamt für Soziales und Versorgung gestellt werden.

  • Übersicht der Traumaambulanzen

Für Leistungserbringer:

Das Landesamt für Soziales und Versorgung ist für die Einrichtung von Traumaambulanzen im Land Brandenburg zuständig und schließt dafür Verträge mit fachmedizinisch geeigneten Einrichtungen (Traumaambulanzen) ab. Es wird ein flächendeckendes Angebot angestrebt.

Für Leistungserbringer:

Das Landesamt für Soziales und Versorgung ist für die Einrichtung von Traumaambulanzen im Land Brandenburg zuständig und schließt dafür Verträge mit fachmedizinisch geeigneten Einrichtungen (Traumaambulanzen) ab. Es wird ein flächendeckendes Angebot angestrebt.

  • Adressatenkreis
    • Für sämtliche fachlich für eine Traumabehandlung geeigneten stationären und ambulanten Gesundheitsversorger im Land Brandenburg besteht die Möglichkeit, eine Traumaambulanz zu werden.
    • angesprochen sind Fachkliniken und Krankenhäuser insbesondere mit angeschlossenen Ambulanzen und in eigener Praxis tätige ärztliche und psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten
    • Für sämtliche fachlich für eine Traumabehandlung geeigneten stationären und ambulanten Gesundheitsversorger im Land Brandenburg besteht die Möglichkeit, eine Traumaambulanz zu werden.
    • angesprochen sind Fachkliniken und Krankenhäuser insbesondere mit angeschlossenen Ambulanzen und in eigener Praxis tätige ärztliche und psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten
  • Vertrag
    • Traumaambulanzen im Sinne des SGB XIV sind in Brandenburg nur solche, mit denen das Landesamt für Soziales und Versorgung einen Vertrag geschlossen hat gemäß § 37 SGB XIV.
    • Ein Vertrag wird mit Einrichtungen oder Personen geschlossen, die die fachmedizinischen Qualifikationsanforderungen erfüllen. Dafür gelten einheitliche Bestimmungen.
    • Die Vertragslaufzeit soll 3 Jahre nicht unterschreiten.
    • Traumaambulanzen im Sinne des SGB XIV sind in Brandenburg nur solche, mit denen das Landesamt für Soziales und Versorgung einen Vertrag geschlossen hat gemäß § 37 SGB XIV.
    • Ein Vertrag wird mit Einrichtungen oder Personen geschlossen, die die fachmedizinischen Qualifikationsanforderungen erfüllen. Dafür gelten einheitliche Bestimmungen.
    • Die Vertragslaufzeit soll 3 Jahre nicht unterschreiten.

  • Vertragsleistungen
    • Traumaambulanzen leisten psychotherapeutische (Früh-)Interventionen, um psychische Traumatisierungen nach einer Gewalttat zu verhindern bzw. zu lindern und zu heilen.
    • Geschädigten sowie deren Angehörigen, Hinterbliebenen und Nahestehenden (§ 2 SGB XIV) stehen bis zu 15 Sitzungen für Erwachsene und bis zu 18 Sitzungen für Kinder und Jugendliche zu, der Zugang erfolgt direkt ohne vorherige Einschaltung des Landesamtes für Soziales und Versorgung.
    • Erbrachte Leistungen werden gegenüber dem Landesamt für Soziales und Versorgung abgerechnet.
    • Traumaambulanzen leisten psychotherapeutische (Früh-)Interventionen, um psychische Traumatisierungen nach einer Gewalttat zu verhindern bzw. zu lindern und zu heilen.
    • Geschädigten sowie deren Angehörigen, Hinterbliebenen und Nahestehenden (§ 2 SGB XIV) stehen bis zu 15 Sitzungen für Erwachsene und bis zu 18 Sitzungen für Kinder und Jugendliche zu, der Zugang erfolgt direkt ohne vorherige Einschaltung des Landesamtes für Soziales und Versorgung.
    • Erbrachte Leistungen werden gegenüber dem Landesamt für Soziales und Versorgung abgerechnet.
  • Vertragsschluss

    Gern können Sie auch die Leistungsvereinbarung herunterladen, in zweifacher Ausfertigung ausfüllen, unterschreiben und inklusive der unterschriebenen Einwilligungserklärung DSGVO an das Landesamt für Soziales und Versorgung schicken. Bitte legen Sie die fachmedizinische Qualifikation (§ 3 der Bestimmungen) in geeigneter Weise dar und fügen Sie ggf. entsprechende Unterlagen bei. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, erhalten Sie ein Exemplar des vom LASV unterschriebenen Vertrages zugesandt.

    Gern können Sie auch die Leistungsvereinbarung herunterladen, in zweifacher Ausfertigung ausfüllen, unterschreiben und inklusive der unterschriebenen Einwilligungserklärung DSGVO an das Landesamt für Soziales und Versorgung schicken. Bitte legen Sie die fachmedizinische Qualifikation (§ 3 der Bestimmungen) in geeigneter Weise dar und fügen Sie ggf. entsprechende Unterlagen bei. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, erhalten Sie ein Exemplar des vom LASV unterschriebenen Vertrages zugesandt.



Ansprechpartner Betroffene:
Carola Wüstehube +49 355 2893 513 Standort Cottbus
Regina Schwager +49 331 2761 346 Standort Potsdam
Mario Buchwald +49 335 5582 241 Standort Frankfurt (Oder)

Ansprechpartner Leistungserbringer:
Claudia Walzuck +49 355 2893 537 +49 331 27548 4528
Ansprechpartner Betroffene:
Carola Wüstehube +49 355 2893 513 Standort Cottbus
Regina Schwager +49 331 2761 346 Standort Potsdam
Mario Buchwald +49 335 5582 241 Standort Frankfurt (Oder)

Ansprechpartner Leistungserbringer:
Claudia Walzuck +49 355 2893 537 +49 331 27548 4528
Ansprechpartner Betroffene:
Carola Wüstehube +49 355 2893 513 Standort Cottbus
Regina Schwager +49 331 2761 346 Standort Potsdam
Mario Buchwald +49 335 5582 241 Standort Frankfurt (Oder)
Ansprechpartner Betroffene:
Carola Wüstehube +49 355 2893 513 Standort Cottbus
Regina Schwager +49 331 2761 346 Standort Potsdam
Mario Buchwald +49 335 5582 241 Standort Frankfurt (Oder)
Ansprechpartner Leistungserbringer:
Claudia Walzuck +49 355 2893 537 +49 331 27548 4528
Ansprechpartner Leistungserbringer:
Claudia Walzuck +49 355 2893 537 +49 331 27548 4528